Auf dem Weg zur Fahrradstadt

Fünf Themenorte mit unterschiedlichen Fragestellungen waren aufgebaut

Herford, 26. Januar 2018. Rund 80 interessierte Herforderinnen und Herforder diskutierten mit Experten (Planungsgemeinschaft Verkehr) in dieser Woche über ein neues Radwegekonzept für die Hansestadt Herford. Das Radfahren in Herfor soll attraktiver werden, dazu gehört eine gute Infrastruktur. Die Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) wurde von der Stadt beauftragt, ein Radwegekonzept zu entwickeln. Das Konzept ist Teil des Stadtentwicklungs-Projekts "Mein Herford 2030". Im Bürgerforum in der Gesamtschule Friedenstal kamen rund 80 Interessierte zusammen, um Ideen vorzubringen, Kritik zu äußern und Vorschläge zu entwickeln. Mit dabei waren Vertreter der Lokalpolitik, Vertreter verschiedener Firmen, Polizei und Stadtverwaltung. Fünf Themenorte waren eingerichtet worden, die die Besucher nach und nach abgehen konnten. Darunter die Themen: "Mit dem Rad durch die Innenstadt", "Radfahren heißt Klimaschutz", "Ausgewählte Problemstellen". Dabei ging um Unfallgefahren, Abstellmöglichkeiten und fehlende Auflade -Stationen für E-Bikes. "Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger das Radwegekonzept mitgestalten", wünscht sich Bürgermeister Tim Kähler. Die Ergebnisse des Abends werden möglichst breit in das Radwegekonzept miteinfliessen. Das beauftragte Büro PGV, das die Veranstaltung moderierte, hat dazu alle Ideen und Anregungen auf einer großen Leinwand zusammengetragen.
80 interessierte Herforderinnen und Herforder kamen am Mittwoch in die Mensa der Gesamtschule Friedenstal


Moderatorin Claudia Schelp notiert die Vorschläge und Ideen

Das überarbeitete Radwegekonzept wird in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung am 11. Juni 2018 vorgestellt.